Alkohol

In allen Emiraten herrscht ein gelockertes Alkoholverbot. Im öffentlichen Verkauf und in Restaurants wird aber kein Alkohol angeboten, nur in Hotelrestaurants- und Bars sowie in Clubs zum direkten Verzehr. Eine Ausnahme bildet das Emirat Sharjah - hier herrscht striktes Alkoholverbot und auch in den Hotels werden keinerlei alkoholische Getränke angeboten.

Apotheken

In den Emiraten gibt es keine Apotheken wie wir sie aus Europa kennen. Apotheken heißen zwar dort auch "Pharmacy", jedoch ähneln diese mehr den Drugstores nach amerikanischem Vorbild. Grundsätzlich gibt es fast alle Medikamente, die auch in Deutschland erhältlich sind - und die meist zum wesentlich günstigeren Preis. Apotheken gibt es wie "Sand am Meer",  viele davon haben entweder bis spät nachts oder sogar 24 Stunden geöffnet. Nichtsdestotrotz sollte man sich jedoch mit einem kleinen "Notfallpaket" (z.B. Medikamente gegen Halsschmerzen, grippalem Infekt, Schnupfenspray) für akute Fälle ausstatten, denn wenn die Klimaanlagen erst mal ihre Wirkung zeigen sind sofortige Gegenmaßnahmen notwendig.

Autofahren

Führerschein

Seit März 2008 ist für deutsche Staatsbürger nur noch der deutsche Führerschein notwendig. Voraussetzung ist aber, dass man die Fahrerlaubnis im neuen Scheckkartenformat besitzt. Alle anderen Nationalitäten benötigen zum Fahren eines Mietwagens einen internationalen Führerschein. Grundsätzlich muss jeder Führerschein immer mitgeführt werden.

Kreisverkehr 

In Deutschland meist verpönt, aber in Dubai eine unerlässliche Hilfe sind die unsäglich vielen Kreisverkehre. Der im Kreis Fahrende hat, wie in Deutschland, Vorfahrt. Meistens bestehen Kreisverkehre aus drei oder vier Spuren und wer glauben mag, dass nur die beiden äußeren Fahrspuren zum Abfahren gedacht sind ... ja, der hat sich kräftig getäuscht. Der im innersten Kreis fahrende hat Vorfahrt und da heißt es AUFGEPASST!

Geschwindigkeit

In den VAE herrscht Rechtsverkehr. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt innerhalb der Stadt 60 km/h, auf Ring- und Landstraßen und Autobahnen kann bis zu 120 km/h gefahren werden. Eine separate Beschilderung hebt die Höchstgeschwindigkeit auf. So manch' schneller Schlitten von Mr. Ferrari oder Mr. Lamborghini kann auch manchmal das Tempolimit - ganz unwesentlich versteht sich - überschreiten.

Strafen

Auch wenn es dem ein oder anderen im Straßenverkehr nicht so scheinen mag, aber die Strafen für verschiedene Verkehrsdelikte sind hart und hoch. Es ist  dringend anzuraten, dass Sie sich am Besten nicht der indisch-arabischen Fahrweise anpassen, denn wenn Sie z.B. nur bis 9 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit fahren kostet das schon umgerechnet  ca. EUR 100,00. Lästige Anschreiben spart man sich in den VAE … der Fahrer ist selbst für die Prüfung seines Strafregisters verantwortlich. Sofern Sie sich ein Fahrzeug anmieten ist dringend zu raten, dass Sie bei der Abgabe auch prüfen lassen, ob eventuelle Strafen angefallen sind.

Blitzer 

gibt's natürlich auch, vor allem auf den Hauptstraßen in und um Dubai. Aber auch auf den Highways in der Wüste ist man vor einem „Foto“ niemals sicher. Man sollte sich schon an die Tempolimits halten, denn für zu schnelles Fahren stehen hohe Geldstrafen an - ebenso wie für Fahren ohne Gurt oder telefonieren mit dem Handy.

Salik 

So heißt das Mautsystem, welches im Juli 2007 eingeführt wurde. Der exakte Grund wird heftig diskutiert, aber in erster Linie will man damit Autofahrer zwingen, auf andere Straßen auszuweichen, um die nicht jetzt schon hoffnungslos überlastete Sheikh Zayed Road in Zukunft auch als Straße und nicht als „Parkplatz“ nutzen zu können. Das System funktioniert mittels eines Scanners, welcher die Plakette an der Windschutzscheibe erfasst und die Daten an die Zentrale übermittelt. Die Abrechnung bei Privatfahrzeugen erfolgt über das Handy-Guthaben, bei Mietwagen bezahlt man die Gebühr bei Abgabe des Fahrzeuges.

Parken

ist wie in jeder Großstadt auch in den größeren Emiraten wie Dubai, Sharjah und Abu Dhabi manchmal ein Problem. Es gibt zwar genügend Parkplätze an Straßen und auf Freiflächen, jedoch sollte man sich bei der Suche nach dem selbigen auch - ganz nach arabischer Manier - in Geduld üben.  Die meisten ausgeschilderten Parkplätze sind an bestimmten Zeiten kostenpflichtig. Die Tickets gibt's an Parkautomaten und Achtung: Auch in den Emiraten gibt's Kontrollen und Abschleppdienste. Wer auf nicht ausgewiesenen Parkplätzen steht, die Parkzeit überzieht oder gleich gar kein Ticket hat muss mit bis zu AED 200 Bußgeld rechnen. Die meisten Shoppingcenter haben entweder kostenfreie Parkplätze oder Parkhäuser, jedoch gibt es bei drei Parkhäusern eine Ausnahme, denn seit Start der Metro wurden diese gratis Parkplätze natürlich stärker frequentiert. Man griff zu der Maßnahme, dass man eine bestimmte Zeit frei parken kann, danach wird es pro Stunde ziemlich teuer. 

Einreise

Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate nach dem beabsichtigten Ausreisedatum gültig sein.

Die deutschen Kinderreisepässe werden nach Aussage des VAE-Außenministeriums und der Botschaft der VAE in Berlin anerkannt, sofern sie ein Lichtbild enthalten.

Deutsche Staatsangehörige, die im Besitz eines regulären, biometrischen Reisepasses sind und Minderjährige mit Kinderreisepass, dürfen ohne Visum in das Hoheitsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate einreisen und sich dort zu touristischen, geschäftlichen (ohne Arbeitsaufnahme) oder zu Besuchszwecken für die Dauer von höchstens 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen aufhalten.

Bei der Ein- und Ausreise erfolgt die Passkontrolle mit Hilfe des biometrischen Augen- (Iris-)Scans.

Touristen, welche in ihrem Pass einen Sichtvermerk von Israel haben, bleibt die Einreise verwehrt. Ein Aufenthalt in den Emiraten setzt keinerlei spezielle Impfung voraus.

Wir empfehlen, grundsätzlich immer eine Kopie des Reisepasses mit sich zu führen, wenn man unterwegs ist.

Elektrizität

Die Stromspannung beträgt 220/240 Volt. In den meisten Hotels sind bereits multifunktionale Stecker eingebaut, die jegliche Art von Netzsteckern zulassen. Sollte dies nicht vorhanden sein, so enthält man an der Rezeption einen entsprechenden Adapter kostenfrei zur Verfügung gestellt oder man nimmt einfach vorsichtshalber den Adapter mit.

Essen und Trinken

Auch in Bezug auf unser leibliches Wohl gibt es nichts, was es in den Emiraten nicht gibt. Nirgends auf der Welt findet man so viele unterschiedliche kulinarische Genüsse wie hier. Und so vielfältig wie die Speisenauswahl ist, so breit ist auch das Spektrum der Preise – von Cent-Beträgen bis hin zu einem Monatsgehalt! Wer sich die Luxusmenüs in den Hotels nicht leisten möchte , muss nicht verhungern, denn das Angebot an kleinen Restaurants, Imbissketten und Garküchen ist schier nicht enden wollend. Und wenn man ehrlich ist schmeichelt es unserem Gaumen doch mindestens genauso, wenn er viele kleine und verschiedene Leckereien aus aller Welt bekommt!

Ganz traditionell sind "Shawarma's" - ähnlich dem türkischen Döner. Das Fleisch vom Spieß, Salat und Sauce wird in ein dünnes Fladenbrot gewickelt ... schmeckt lecker und sollte man unbedingt mal probiert haben! Diese Spieße sieht man an jeder Straßenecke und meist gibt es Hühnchen- oder Lammfleisch zur Wahl. Der Preis für ein Shawarma liegt umgerechnet bei ungefähr EUR 1.

Keine Angst vor Monte Zumas Rache - auf der Straße kann man bedenkenlos essen!

Natürlich geben sich in den Emiraten auch die großen Fast-Food-Ketten dieser Welt ein Stelldichein und so viele Burger's, Mäci's, Pizza-Hütten und KFC's findet man sicher nicht mal in deren Heimatland USA. Preislich ist das Angebot etwas günstiger als in Deutschland und auch die Speisen variieren.

Fans von frisch gepressten Fruchtsäften sind in den Emiraten genau richtig. Fast alle Cafés und Restaurants haben eine tolle Auswahl an Säften ... Mango, Wassermelone, Papaya ... entweder solo oder als leckerer Fruchtcocktail. Der Preis für einen halben Liter liegt bei ungefähr EUR 2,50.

In allen Shoppingcentern findet man sogenannte "Food courts" – man kann auch gerne Futtermeile dazu sagen, denn von Meile spricht man hier wirklich. Rund um ein großes Areal mit Tischen und Stühlen reihen sich Garküchen und Schnellrestaurants verschiedenster Art und Nationalität.

Natürlich gibt es auch eine Vielzahl von Restaurants, Bars und Cafés für mittlere und gehobene Ansprüche. 

 

Hinweis: Trinken, trinken und noch viel mehr trinken gehört ebenfalls zum Pflichtprogramm, vor allem natürlich in den heißen Sommermonaten und am Besten Wasser. Vermeiden Sie stark gekühlte Getränke und vor allem Eiswürfel - nicht der Hygiene wegen, sondern dem Magen-Darmtrakt zu liebe, denn bei Hitze steigt die Körpertemperatur und kalte Flüssigkeit kann die Verdauungsorgane schon mal ganz schön durcheinander bringen.

Feilschen

Das Handeln steht natürlich auch in den Emiraten, wie in anderen  arabischen Ländern, ganz oben. In nur wenigen Ausnahmen - in Shoppingcentern und im Duty-Free-Shop - kann und soll gefeilscht werden. Ein Patentrezept in welchem Umfang gehandelt werden soll? Nein, das gibt's eigentlich nicht - es ist ganz einfach viel Bauchgefühl dabei und es kommt immer darauf an, was und zu welchem Wert gekauft wird. Wichtig dabei ist, dass man immer höflich und sachlich bleibt. Mit Witz und Charme erreicht man oft mehr als mit ernstem, hartnäckigem Auftreten! In der Regel kann man einen um 30 - 40% günstigeren Preis erzielen.

Hinweis: Oft gibt der Verkäufer bei Barzahlung mehr Rabatt - diese Art der Zahlung sollte man allerdings erst zum Ende der Verhandlung erwähnen!

Fotografieren

Beim Fotografieren und Filmen von Personen, und hier vor allem von verschleierten Frauen, sollte man Zurückhaltung walten lassen. Regierungsgebäude und militärische Einrichtungen sowie Paläste dürfen generell nicht abgelichtet und gefilmt werden. Sollte man sich dem Widersetzen kann dies harte polizeiliche Konsequenzen nach sich ziehen.

In den Emiraten gibt es Zubehör für sämtliche Kameramodelle; Filmmaterial und die Entwicklung ist meist billiger als in Deutschland. Auch eventuell volle Speicherchips von Digitalkameras trügen keine Urlaubsfreuden, denn diese können in den Fotogeschäften schnell „entleert“ werden.

Geld

Unser guter Euro wird überall getauscht - im Hotel und in Wechselstuben. Banken sind in den Emiraten reine Geldinstitute, die keinen Geldwechsel vornehmen! Zumeist bekommt man in den Hotels einen schlechteren Kurs, so dass ich die Wechselstuben empfehlen würde. Diese gibt es in fast allen Straßen und in den Shoppingcentern und haben meist bis 22:00 Uhr geöffnet. Nahezu überall akzeptiert man alle gängigen Kreditkarten, jedoch ist es immer gut etwas Bargeld mit sich zu führen, z.B. für Taxifahrten, für einen kleinen Imbiss auf der Straße! Aufgrund des hohen Sicherheitsstandards in den Emiraten ist dies wirklich kein Problem auch höhere Barbeträge dabei zu haben.

Der VAE Dirham (DHS) wird in 100 Fils aufgeteilt. Banknoten gibt es in den Nennwerten 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500 und 1000. Es gibt Münzen im Wert von 25 Fils, 50 Fils und 1 Dirham.

Gesundheit

Die ärztliche Versorgung in den Emiraten ist vorbildlich. Da hier das Geld keine Rolle spielt holt man sich die besten Fachärzte ins Land, was an der enormen Anzahl von Kliniken unschwer erkennbar ist. Auch viele deutsche Ärzte haben sich in den Emiraten in den letzten Jahren niedergelassen, so dass eine eventuelle Sprachbarriere im Krankheitsfall auch kein Problem darstellt. Auskunft über entsprechende Ärzte erhält man vom Reiseleiter bzw. vom Hotel. In ausgewählten Hotels ist ein eigener ärztlicher Dienst vorhanden.

Aufgrund des kaum vorhandenen Grundwassers, muss jede Art von Wasser aufbereitet werden.

Leitungswasser ist  trinkbar, hat jedoch keinen Trinkwasserstandard und auch des Geschmackes wegen rate ich  zum Mineralwasser in Flaschen.

Internet

Die meisten Hotels bieten ihren Gästen eigene Internet-Zugänge, sei es in zentralen Räumen, in Businesscentern oder auf den Zimmern. In vielen Einrichtungen (Hotels, Restaurants, Cafés) gibt es "Hot Spots" die teilweise gratis genutzt werden können. In den meisten Shoppingcentern gibt es eine Internetcorner oder auch "Hot Spots" in die man sich einwählen muss.

Kleidung

Generell gilt in den Emiraten eine Kleiderordnung, die da heißt: knie- und schulterbedeckt!  Aufgrund des Tourismus und des westlichen Standards in den letzten Jahren wurde dies gelockert und man sieht nun wirklich Bekleidung in jeglicher Art und Form. Sofern man andere Hotels oder kulturelle Einrichtungen besichtigt, ist angemessene Kleidung angesagt ... schließlich will man ja auch selbst nicht zu den typischen Pauschaltouristen zählen!

Wegen der zum Teil recht starken Klimatisierung in den Shoppingcentern, Hotel-Shuttlebussen, Restaurants und auch Taxen kann man auch in den heißen Sommermonaten eine leichte Jacke vertragen. Für die Damenwelt hat sich ein Pashmina-Schal gut bewährt. Der ist handlicher als eine Jacke, da gut in der Handtasche verstaubar und bei Bedarf  kann man sich dann schnell in Wickel- und Umhängetechniken üben. Solche Pashmina-Schals gibt es in vielen Geschäften oder in Souks je nach Ausführung schon ab Euro 8,00 in sehr guter Qualität und verschiedenen Farben.

Klima

In der Fachsprache der Meteorologen herrscht in den Vereinigten Arabischen Emiraten subtropisches arides Klima, d. h., es ist das ganze Jahr über warm bis heiß und trocken. Von Mitte Oktober bis Mitte April ist das Wetter angenehm bis ideal. Tagsüber herrschen am meist blauen Himmel frühlingshafte bis sommerliche Temperaturen zwischen 25°C und 35°C. Nachts kann das Thermometer bis auf 16°C sinken, in den Wintermonaten Dezember und Januar sogar bis 12°C. Die Luftfeuchtigkeit bewegt sich zwischen 30% und 40%. Im Meer kann man bei durchschnittlichen 23°C auch in dieser Zeit hervorragend baden. Als Sommer bezeichnen die Emirate die Monate von Juli bis September. Hier steigen die Temperaturen auf 40°C, im Juli und August sind bis zu 50°C keine Seltenheit. Doch nicht nur die hohen Temperaturen, auch die hohe Luftfeuchtigkeit bestimmt den Sommer. An der Küste kann sie im Juli und August über 80% erreichen, was so manchem Kreislauf mehr zu schaffen macht als die Hitze. Die Nachttemperaturen fallen selten auf unter 30°C. Das Meer erreicht in den Sommermonaten eine Temperatur von ca. 36°C ... na ja, in Deutschland muss man fürs Thermalbaden Eintritt bezahlen! Vor allem in den Mittagsstunden zwischen 12:00 und 16:00 Uhr wird der Aufenthalt im Freien zum Tropenerlebnis. Während dieser Zeit empfindet man die Sonneneinstrahlung wie unter einem Brennglas auf der Haut.

Mietwagen

Anmietung 

Die schnellste und praktischste Lösung an einen Mietwagen zu kommen ist die, dass man das Fahrzeug schon in Deutschland oder beim Reiseleiter bucht. Es gibt keine so großen Preisunterschiede, die ein langes Preisvergleichen rechtfertigen. Für bis zu 4 Personen ist die niedrigste Kategorie vollkommen ausreichend. Pro Tag muss für dieses Fahrzeug inklusive Versicherung und (oftmals) unbegrenzte Kilometer mit ca. Euro 30,00 kalkuliert werden.

Je nach Vermieter wird der Mietwagen direkt zum Hotel gebracht und wieder abgeholt. Bei Anmietung bzw. Übergabe benötigt man Führerschein, Reisepass und eine Kreditkarte als Garantie. Die Bezahlung erfolgt bei Vermietstationen immer per Kreditkarte - sofern die Buchung vom Reiseleiter vorgenommen wird oft auch in Bar.

Zu beachten ist: mindestens 21 Jahre bei Anmietung eines Fahrzeuges in der Economy-Klasse; mindestens 25 Jahre bei Anmietung eines Fahrzeuges mit über 2.0 lt. Hubraum.

Straßenkarte 

In der schnellebigsten Stadt der Welt wäre das Drucken von Straßenkarten ziemlich vorsintflutlich. Heute gedruckt und morgen schon wieder alt. Wir empfehlen sich der Orientierung halber unbedingt eine emiratische Touristen-SIM Karte mit ausreichend mobilen Daten zu besorgen. Googlemaps führt Sie schnell und problemlos überall hin.

Sandstürme

so genannte Shamals, sind in den Emiraten keine Seltenheit und die kommen extrem plötzlich und schnell. Meistens erkennt man gerade die gelbliche Färbung am Himmel und schon wird man vom Sandsturm überrascht. Auf alle Fälle im Auto sitzen bleiben, sofort die Lüftung ausschalten, Warnblinkanlage an und im Schritttempo weiterfahren. Bei Überlandfahrten am besten stehen bleiben, denn in kürzester Zeit kann man die Straße nicht mehr erkennen und die Gefahr in eine Sanddüne zu fahren ist groß. Keine Panik, so schnell wie der Shamal kommt, so schnell geht er meistens auch wieder vorbei.

Überlandfahrten 

Bitte beachten Sie hierbei:

* immer ein Handy und die Notfall-Telefonnummer der Vermietstation dabei haben

* die Tankanzeige im Auge behalten

* ausreichend Wasser mit sich führen

* keine Offroad-Experimente machen ... wenn auch der Sand noch so verlockend ist

Grenzübertritt 

Seit einigen Jahren wird für die Einreise in den Oman kein vorher beantragtes Visum mehr benötigt. Die Einreiseformalitäten sowie die Visumgebühr werden direkt an der Grenze ausgefertigt und erhoben. Auch für die Ausreise und Wiedereinreise in die VAE muss ein Formular ausgefüllt und eine geringe Gebühr bezahlt werden. Wichtig ist, dass Sie die Bescheinigung Ihrer Anmietung des Wagens unbedingt mit sich führen. Auch ein sogenannter „non objective letter“ von der Vermietstation muss eventuell vorgelegt werden. Da der Mietwagen in den VAE angemietet und auch nur hier versichert ist, muss für Fahrten in den Oman eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden. Diese Bescheinigung wird an der Grenze verlangt und man kann Ihnen die Einreise verwehren, sofern diese nicht vorgelegt werden kann.

Tanken 

Alle großen Tankstellen haben 24 Stunden geöffnet. Die Betankung erfolgt generell vom Tankwart (Ausnahme: ADNOC Tankstellen) - bitte nicht wundern, wenn der fragt, wie viel getankt werden soll. Anders als in Deutschland bleibt man generell im Auto sitzen. Die Öffnung des Tankdeckels erfolgt per Knopfdruck vom Wageninneren. Der Tankwart kassiert den Zahlbetrag in Bar oder per Kreditkarte direkt am Wagen.

Unfall 

Falls Sie einen Unfall haben sollten, dann setzen Sie sich bitte umgehend mit der Polizei (Tel. 999) in Verbindung und informieren Sie gegebenenfalls Ihre Autovermietung. Bewegen Sie das Fahrzeug nicht von der Stelle solange Ihnen die Polizei nicht die Erlaubnis dazu gegeben hat und kein Unfallbericht aufgenommen wurde.

Ramadan

Während dem Fastenmonat Ramadan gewähren die Vereinigten Arabischen Emirate intensive Einblicke in das traditionelle Leben, in die muslimische Kultur und die Religion. Besuchern eröffnet sich eine authentisch faszinierende Welt und bei Einhaltung einiger Grundregeln ist diese Zeit eine interessante und empfehlenswerte Erfahrung.

In den internationalen Hotels werden auch am Tag Speisen und Getränke serviert, es kann aber zu Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen und dadurch zu etwaigen Einschränkungen für Reisende. 

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen und auch in den Hotelanlagen dürfen Mahlzeiten und Getränke nur im Hotelrestaurant oder auf Wunsch auf dem Zimmer eingenommen werden. Einige Hotels richten in dieser Zeit abgeschirmte Abteile in den Restaurants ein.

 

In der Öffentlichkeit sollte man aus Respekt gegenüber den Muslimen auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und mit einer erhöhten Sensibilität rechnen. 

Rauchen

In allen öffentlichen Bereichen (Behörden, Cafés, Restaurants, Hotels, Shoppingcenter etc.) der Emirate  ist das Rauchen verboten. Nur in speziell ausgewiesenen Raucherbereichen und in einigen Bars darf dem Laster nachgegangen werden. Bitte bedenken Sie auch, dass das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen zur Geldstrafe führen kann.

Sicherheit

Dubai und die anderen sechs Emirate könnten ohne zu übertreiben den drei "S" ihres Attraktivitätslogos (Sun, Sand, Shopping) ein Viertes für Safety hinzufügen, denn es gibt praktisch keine Straßenkriminalität. Betrug, Gewalttätigkeit oder Raub sind selten. Bettelnde Kinder gibt es ebenso wenig wie aufdringliche Händler, die den Besucher im Souk zum Kauf ihrer Waren nötigen. Hartnäckige Aufdringlichkeit wie in manch' anderen Ländern gibt es nicht. Sofern man von Händlern in den Bazaren angesprochen wird, so reicht in den meisten Fällen ein freundliches "Nein danke" aus, um den Bummel ruhig fortzuführen.

Taxifahren

Mit einem Taxi unterwegs ist eine preiswerte Möglichkeit. Man bezahlt immer einen Basisbetrag (variiert je nach Tages- und Nachtzeit) und dann wird nach Kilometer abgerechnet. Die meisten Taxen sind offizielle Taxen und die erkennt man am Aufdruck sowie am Taxischild auf dem Dach. Hier wird der Fahrpreis exakt nach Taxameter abgerechnet, allerdings gibt es eine Mindestgebühr von AED 10 – auch wenn man nur für AED 7,40 gefahren ist. Man wollte zum Einen den Kurzfahrern trotzen, die schlichtweg zu bequem für 100 m laufen sind. Zum Anderen kommt man den gestiegenen Benzinpreisen nach.

 

Man sollte sich auch nicht wundern, wenn bei Übertritt von einem Emirat zum nächsten, z.B. von Dubai nach Sharjah oder umgekehrt am Ende der Fahrt noch AED 20 auf den gefahrenen Preis dazukommen. Ebenso fällt eine erhöhte Grundgebühr bei Fahrten ab Flughafen oder Kreuzfahrtterminal an.

 

Sogenannte „Hoteltaxen“ sind keine offiziellen Taxen – diese sind zwar zugelassen und versichert, jedoch weichen die Tarife von den Straßentaxen zum Teil in schwindelerregende Höhen ab.

 

Sofern man z.B. von Umm Al Quwain oder Ajman aus nach Dubai fahren möchte, ist es sinnvoller, dass man sich z.B. nur bis zu einem zentralen und bekannten Punkt in Sharjah fahren lässt, dann in ein anderes Taxi in Richtung Dubai umsteigt. Viele Taxifahrer aus den „nördlichen“ Emiraten kennen sich in Dubai nämlich nicht aus und ehe man sich versieht befindet man sich auf einer Irrfahrt durch Dubai und das Taxameter rennt.

Telefonieren

Um Kontakt mit den lieben Daheimgebliebenen zu haben, bieten die beiden öffentlichen Telefongesellschaften eine eigene Prepaid-Karte für Besucher der Emirate an.

Die Tourist-Sim Karte sollte immer bereits direkt am Flughafen gekauft werden. Hierfür stehen die Anbieter ETISALAT und DU zur Verfügung.

 

Beim Erwerb der Karten ist das Vorlegen des Reisepasses und ein Mindestalter von 18 Jahren notwendig. Wenn das Guthaben sich dem Ende neigt, kann man in jedem Supermarkt, an Tankstellen oder auch in vielen Hotels die Auflade-Karten kaufen.

Trinkgeld

Die Praxis entspricht eigentlich nicht der allgemein Gepflogenheit in den meisten Länder - in den Emiraten gibt man nur Trinkgeld, wenn man mit dem Service wirklich zufrieden war. Bei vielen Hotels werden bei jeder Rechnung automatisch 10% einer sogenannten Service Charge – entspricht einem Trinkgeld - mit berücksichtigt. Diese Service Charge kommt dann in eine Kasse, aus der alle Angestellten profitieren.

Die Hotellerie muss einen Prozentsatz von Speisen und Getränken an den Staat abführen. Die Höhe dieser „Tax“ ist je nach Emirat unterschiedlich.

Kofferträger erhalten ca. DHS 5; dem Fahrer vom Flughafentransfer gibt man gerne mal DHS 10.

Wochenende

Um noch erfolgreicher am internationalen Wirtschaftsleben teilhaben zu können, haben die Vereinigten Arabischen Emirate ab Anfang September 2006 die Verlegung des Wochenendes beschlossen: Bis dahin Donnerstag und Freitag frei. Seit dem 1. September 2006 besteht das Wochenende aus Freitag und Samstag. Alle staatlichen und öffentlichen Einrichtungen, Privatschulen sowie sämtliche Regierungsinstitutionen übernahmen die neue Wochenendregelung. Man beachte, dass die Shoppingcenter, Freizeitparks und öffentliche Strände an den Wochenenden natürlich auch favorisierte Anlaufziele der "Einheimischen" sind und es natürlich dementsprechend zu "Belagerungen" kommt!

Zeit

Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und den Emiraten beträgt + 3 Stunden. Während der deutschen Sommerzeit jedoch nur + 2 Stunden

Zoll

Bei der Ausfuhr gibt es von Seiten der Emirate für die erstandenen Waren keine Beschränkung. Allerdings muss man bei der Rückkehr nach Deutschland die Einfuhrbestimmungen der EU beachten. Derzeit gelten folgende Wertgrenzen (Stand: Oktober 2018)

 

Tabakwaren, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 gr. Tabak

 

Alkohol + alkoholhaltige Getränke, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:

1 Liter Schnaps oder 2 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von bis 22% oder 2 Liter Schaumwein/Likörwein

 

Mengen, die nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind.

Andere Waren bis zum einem Warenwert von gesamt Euro 430,-. Reisende unter 15 Jahren bis zu einem Warenwert von gesamt Euro 175,-

Achtung: Als Waren gelten alle beweglichen Gegenstände. Deshalb führt bereits das Tragen von Schmuck und Kleidung am Körper zu grenzüberschreitenden Warenbewegungen.

Haftungshinweis

Trotz sorgfältiger, inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für Fehler. Alle Inhalte werden nach bestem Wissen erstellt und sind nicht rechtsbindend auf Vollständigkeit und Korrektheit.

 

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